GEMEINSAM. FÜR KÜNZELSAU.

Satzung: Kaufmännischer Verein Künzelsau e.V.

beschlossen in der Hauptversammlung am 12.11.1986

§ 1

  • Der Verein führt den Namen „Kaufmännischer Verein Künzelsau e.V.“ Sitz Künzelsau und ist im Vereinsregister eingetragen.
  • Parteipolitische Ziele werden nicht verfolgt.

§ 2

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 3

Der Verein besteht aus

  • ordentlichen Mitgliedern
  • außerordentlichen Mitgliedern
  • Ehrenmitgliedern

§ 4

Ordentliche Mitglieder können Firmen, selbständige Unternehmer (Kaufleute aus Industrie, Handel, Handwerker, Gewerbetreibende, Angehörige freier Berufe) sowie leitende Angestellte solcher Unternehmen und juristische Personen werden.

§ 5

Außerordentliche Mitglieder können alle Personen werden, welche die Zwecke des Vereins fördern wollen.

§ 6

Zu Ehrenmitgliedern können von der Mitgliederversammlung solche Personen ernannt werden, welche sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben.

§ 7

  • Die Anmeldung zur Aufnahme als Mitglied soll schriftlich erfolgen.
  • über die Gesuche um Aufnahme als Mitglied entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Im Falle der Ablehnung brauchen die Gründe der Ablehnung nicht bekanntgegeben werden

§ 8

  • Die Mitgliedschaft endet:
    • - 1. durch Austritt
    • - 2. durch Ausschluss aus wichtigem Grund
    • - 3. durch Tod oder durch Erlöschen des Unternehmens
  • Der Austritt eines Mitglieds kann jederzeit durch schriftliche Anzeige beim Vorstand erfolgen. Der Ausscheidende ist zur Leistung des Beitrags für das laufende Jahr noch verpflichtet.
  • Ausgeschlossen kann ein Mitglied werden:
    • - 1. wenn es trotz Mahnung den fälligen Beitrag nicht bezahlt
    • - 2. wegen beharrlichen Nichtbeachtens der Satzung oder
    • - 3. wenn es den Verein durch Handlungen innerhalb oder außerhalb in irgendeiner Weise schädigt.
  • Der Ausschluss erfolgt durch den Vorstand.
  • Die Ablehnung eines Aufnahmegesuchs sowie der Ausschluss sind dem Betroffenen durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen. Gegen eine solche Entscheidung ist innerhalb zwei Wochen nach Bekanntgabe Einspruch an die nächste Mitgliederversammlung zulässig, die endgültig entscheidet. Im Falle der Abänderung der Entscheidung bedarf es der Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder.

§ 9

  • Die Organe des Vereins sind:
    • - 1. Mitgliederversammlung
    • - 2. Vorstand
  • Zur Erörterung und Erledigung bestimmter Angelegenheiten können Ausschüsse gebildet werden.

§ 10

  • Die ordentliche Mitgliederversammlung ist durch den 1. Vorsitzenden jährlich einzuberufen.
  • Die außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn der zehnte Teil der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Grundes beantragt.
  • Die Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung hat mindestens 2 Wochen vorher schriftlich oder durch Anzeige in der Hohenloher Zeitung zu erfolgen.

§ 11

  • Jede einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig.
  • Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Stimmenmehrheit der Anwesenden gefasst, sofern nicht nach den Vorschriften dieser Satzung besonders vorgeschriebene Mehrheiten erforderlich sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende.
  • Anträge von Mitgliedern für die Tagesordnung der Mitgliederversammlung sind fünf Tage vorher beim Vorstand schriftlich einzureichen.
  • Zur Abänderung der Satzung bedarf es einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder.

§ 12

  • Der ordentlichen Mitgliederversammlung obliegt insbesondere
    • die Entgegennahme des Jahresberichtes,
    • die Entgegennahme der Jahresrechnung, Bericht der Rechnungsprüfung, sowie die Entlastung des Vorstandes,
    • die Wahl des Vorstandes,
    • die Wahl der Mitglieder der Ausschüsse,
    • die Wahl zweier Rechnungsprüfer für die Prüfung der Jahresrechnung,
    • die Festsetzung der Beiträge,
    • die Entscheidung über etwaige Anträge.
  • über die Mitgliederversammlungen sind Protokolle anzufertigen, die vom 1. Vorsitzenden oder 2. Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen sind.

§ 13

  • Der Vorstand besteht aus:
    • - 1. dem 1. Vorsitzenden
    • - 2. dem 2. Vorsitzenden
    • - 3. dem Schatzmeister
    • - 4. dem Schriftführer und
    • - 5. bis zu 9 Beisitzern.
  • Der Vorstand ist von der Hauptversammlung alle drei Jahre zu wählen. Wiederwahl ist zulässig. Wahl erfolgt in zwei Wahlgängen. Im ersten Wahlgang wird der 1. und 2. Vorsitzende gewählt, im zweiten Wahlgang die übrigen Vorstandsmitglieder. Die Wahl wird geheim durchgeführt; sie kann aber auch durch Zuruf erfolgen, wenn kein Widerspruch erhoben wird. Für die Wahl des Vorstandes bedarf es der einfachen Mehrheit der anwesenden Mit- glieder. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Dauer einer Wahlperiode aus, so erfolgt Neuwahl für den Rest dieser Zeit.
  • Der 1. Vorsitzende leitet die Sitzungen des Vorstandes und die Mitgliederversammlungen und vertritt den Verein nach außen. Er wird bei seiner Amtseinführung durch den 2. Vorsitzenden unterstützt und vertreten.
  • Der 1. und der 2. Vorsitzende vertreten den Verein je einzeln nach außen im Sinne des § 26 BGB.
  • Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn außer dem 1. oder 2. Vorsitzenden mindestens sechs Mitglieder anwesend sind. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit.
  • Die Geschäfte des Vereins werden vom Vorstand geführt, der die Geschäfte nach einem Geschäftsverteilungs- plan auf die einzelnen Vorstandsmitglieder aufteilt.
    Die Tätigkeit des Vorstands ist ehrenamtlich.

§ 14

  • Die Aufwendungen für die Erfüllung der satzungsgemäßen Zwecke des Vereins werden durch Beiträge der Mitglieder, durch freiwillige Spenden und aus Erträgen des Vereinsvermögens aufgebracht.
  • über die Beitragshöhe beschließt die Mitgliederversammlung.

§ 15

  • Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  • Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurück.
  • Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unver- hältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 16

  • Die Auflösung des Vereins erfolgt, wenn die Zahl der Mitglieder auf 15 herabgesunken ist.
  • Außerdem kann die Auflösung durch eine Mitgliederversammlung, der mindestens die Hälfte der dem Verein angeschlossenen stimmberechtigten Mitglieder beiwohnen müssen, mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. War eine für die Auflösung des Vereins anberaumte Mitgliederversammlung wegen ungenügender Beteiligung nicht beschlussfähig, so kann innerhalb vier Wochen eine zweite Mitglieder- versammlung einberufen werden, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder mit 3/4 Stimmen- mehrheit entscheidet.

§ 17

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen der Kaufmännischen Berufs- und Wirtschaftsschule Künzelsau und der Gewerblichen Berufsschule Künzelsau zu gleichen Teile zu, soweit das vorhandene Vermögen für Bildungsausgaben verwendet wird, die nicht unter die Zuständigkeit des Schulträgers fallen.

 

- Dr. H. Becker - - H. Häusel -
1. Vorsitzender Schriftführer

 

geändert am 16. September 2013
Künzelsau, den 16. September 2013

 

- Axel von Klitzing -
2. Vorsitzender